48. Deutsche Prellballmeisterschaften Senioren

am 13. - 15. Mai 2011 in Burgdorf

 

Die Kulisse meisterlich. Die Spannung phänomenal. Die Leistung hochklassig. Zwei Tage lang stand Burgdorf ganz im Zeichen des Prellballsports. Insgesamt 54 Teams lieferten sich in sechs Altersklassen packende Duelle um den deutschen Prellball-Thron. Mit dabei drei Mannschaften aus dem Badischen Turner-Bund: TV 1890 Edingen bei den Frauen 30, TV Wertheim bei den Männern 50 und TV Freiburg St. Georgen und TV Oberschopfheim bei den Männern 30.

Frauen 30: TV Edingen Deutscher Vizemeister

Wie schon im Vorjahr avancierten die Frauen 30 zum quantitativen Sorgenkind. Erneut gingen nur fünf Mannschaften an den Start und kämpften in einer gemeinsamen Gruppe um den Einzug in die Kreuzspiele. Klare Favoriten: TV Edingen und der Titelverteidiger, der Sportclub Itzehoe. Während der TV Edingen die Gruppenphase unbeschadet überstand, musste Itzehoe noch ein Unentschieden gegen den Gadderbaumer TV hinnehmen. Am Finaltag standen sich Edingen und Itzehoe erneut gegenüber. Diesmal im Endspiel. Hier merkte man dem Edinger Team an, dass sie nur zu dritt antraten. Offensichtlich reichte die Kraft nicht mehr, die Itzehoer Damen ein zweites Mal in die Knie zu zwingen und musste den Norddeutschen die Meisterschaft überlassen. Glückwunsch für die Vizemeisterschaft.

Männer 50: Wertheim und Burgdorf eine Klasse für sich

"Das Spiel Burgdorf gegen Wertheim wird als eines der besten Finale in die Prellballgeschichte eingehen", bezeichnete der Berichterstatter Matthias Aschmann aus Schladen das Endspiel zwischen dem TV Wertheim und dem TSV Burgdorf. Beide Formationen schenkten sich nichts, boten Spitzensport mit phänomenalen Ballwechseln, spektakulären Aktionen und taktischen Rafinessen. Weiter blieb festzuhalten, dass der TSV Burgdorf und der TV Wertheim das Maß aller Dinge in der Männer 50 des deutschen Prellballs darstellt. Beide Teams überstanden ihre Gruppenphase souverän ohne Patzer. Im Endspiel hatten beide Teams noch eine weise Weste. Am Ende bejubelte der TV Wertheim den Titel in einem denkwürdigen Endspiel nicht unverdient. Glückwunsch dem neuen deutschen Meister!

Männer 30: Oberschopfheim fünfter Rang und Freiburg-St. Georgen leider nur zehnter Rang

In einem hochklassigen Teilnehmerfeld erlebten die Zuschauer grandiose und hochklassige Spielzüge. Dramatik pur gratis dazu. Platz drei in der Vorrunde nur wegen des schlechteren Ballverhältnisses gegenüber Markoldendorf. In den Vorkreuzspielen traf man auf die bärenstarke Mannschaft des SV Werder Bremen. Mit 35 : 28 Zählern musste man den Bremern den Vortritt lassen, die dann auch in das Endspiel einzogen. Am Ende blieb das Spiel um Platz fünf und sechs. MTV Markoldendorf hieß der Mitstreiter. Diesmal hatten die Oberschopfheimer das bessere Ende nicht unverdient für sich und siegten in einem spannenden Endspurt mit 36 : 34 Punkten. Platz fünf für Oberschopfheim.

Nicht den besten Tag erwischten die Herren des TV Freiburg St. Georgen. In der Vorrunde gelang leider kein Sieg, so dass am Ende nur noch Spiel um Platz neun und zehn blieb. Hier lief partout gar nichts mehr zusammen, so dass man ohne einen Sieg am Ende „nur” auf Platz zehn landete.

 

 

Frauen 30
1. SC Itzehoe
2. TV Edingen
3. Gadderbaumer TV
4. BTV Charlottenburg
5. TV Hangard

 

Frauen 40
1. TSG Giengen
2. VfL Hannover
3. TV Grohn
4. TV Berkenbaum
5. Barmer TG
6. TSV Radevormwald
7. VSK Osterholz-Scharmbeck
8. MTV Wohnste
9. ETSV Offenburg

 

Männer 30
1. Kierdorfer TV
2. SV Werder Bremen
3. TSV Burgdorf
4. TV Berkenbaum
5. TV Oberschopfheim
6. MTV Markoldendorf
7. SSC Dodesheide
8. TV Cramberg
9. SV Weiler
10. TV Freiburg St. Georgen

 

Männer 40
1. SV Werder Bremen
2. TB Essen-Haarzopf
3. TV Berkenbaum
4. SV Prag Stuttgart
5. TB Hückeswagen
6. VfL Waiblingen
7. TSG Eisenberg
8. TV Jahn Kiel
9. SF Ricklingen
10. TV Kleefeld

 

Männer 50
1. TV Wertheim
2. TSV Burgdorf
3. TSV Kirchdorf
4. TSV Krumbach
5. TSV Mariendorf
6. TV Mahndorf
7. Viersener TV
8. MTV München
9. Idarer SV
10. TuS Meinerzhagen

 

Männer 60
1. Viersener TV
2. SF Ricklingen
3. VSK Osterholz-Scharmbeck
4. VfL Tegel
5. SV Werder Bremen
6. TV Bremen-Walle
7. SC Wentorf
8. TV Bildstock
9. Haaner TB
10. Herzogenrather TV

 

 

Der TV Edingen:

 

Der TV Wertheim:

 

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