Im nördlichen Odenwald nahe Darmstadt fand vom 17. bis 19. Juni der Deutschlandpokal der Jugend im Prellball statt. Insgesamt neun Ländervertretungen aus Niedersachsen, Bremen, Berlin, Westfalen, Rheinlad, Pfalz, Hessen, Schwaben und Baden waren in den vier Klassen männliche und weibliche Jugend 11-14 Jahre sowie männliche und weibliche Jugend 15-18 Jahre vertreten. In allen vier Klassen war die Badische Auswahl am Start.
Bereits am Freitag war man angereist, die
Quartiere bezogen - und dann war da noch die Auslosung! Eine spannende Sache für
alle Teilnehmer. In welche Gruppe wurde man gelost, wer waren die Gegner oder
Gegnerinnen und wie sieht man die Chancen seines Teams. Die Antwort dauerte
maximal zwei weitere Tage, im ungünstigsten Fall war aber auch schon eine Antwort
am nächsten Tag gegeben. Nämlich dann, wenn der Sonntag nur noch für
Qualifizierungsspiele um die Plätze blieb und höher stehende Ambitionen schon am
Samstag zunichte wurden.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass am
Samstagabend die traditionelle Prellball-Party stattfand. Da wurde ausgiebig bei
Musik, Essen und Getränken familiär gefeiert. Mit fortgeschrittener Stunde wurde
das Party-Zelt immer lichter. Die meisten Spieler und Spielerinnen zogen sich
zurück, da sie am nächsten Tag wieder auf dem Spielfeld ihren Mann oder ihre
Frau stehen mussten.
Rang sieben bei der männlichen Jugend 15-18,
da hätte mehr drin sein können
Bei der männlichen Jugend 15-18 sah man sich
in der Gruppe H im Wettstreit mit Bremen, Schwaben und Westfalen. Souverän
spielten die Jungs des Bremer Turnerbundes und späteren Pokalsiegers und
gewannen alle Spiele. Baden, Westfalen und Schwaben hatten am Ende alle 2 : 4
Punkte. Die Entscheidungsspiele brachten nicht das erhoffte Quentchen Glück. So
spielte man am Sonntag nur noch um Platz sieben bis neun. Da hätte wahrlich mehr drin
sein können. Am Ende konnte man Platz sieben noch erreichen.
Großartig, Rang drei für die männliche Jugend
15-18!
In der Gruppe D der weiblichen Jugend 15-18
musste sich die Badener Auswahl mit Hessen, Pfalz, Rheinland und Westfalen
messen. Mit 6 : 2 Zählern, wenn auch erst nach Entscheidungsspielen war Baden
auf dem Ersten Rang ihrer Gruppe.
Leider reichte es im Spiel um den Einzug ins
Finale nicht zu einem Sieg. Das
Rheinland behielt mit 27 : 30 Punkten die Oberhand und zog in das Finale ein.
Baden blieb das Spiel um Platz drei und vier. Gegner war die Hessische Auswahl. Am
Ende der regulären Spielzeit war man pari. Die Verlängerung entschied über die
Platzierung. Mit 42 : 41 Zählern hatte das badische Team am Ende knapp die Nase
vorn und erreichte so den dritten Rang und einen Platz auf dem Treppchen.
Herzlichen Glückwunsch den Mädchen!
Schade, aber da ist uns die Konkurrenz noch
etwas voraus
Die Chancen der weiblichen und männlichen
Jugend gegenüber ihren Mitkonkurrenten waren eher bescheiden. So musste man
feststellen, dass beide Teams im Moment noch nicht die Qualität besitzen, in
ihren jeweiligen Gruppen ein ernstes Wörtchen mitreden zu können. So war es am
Ende auch nicht verwunderlich, dass am Ende andere Teams die Nase vorn hatten.
Bei der weiblichen Jugend 11-14 Jahre musste man die übrige Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen und gewann
leider kein Spiel. Dass Rang acht die rote Laterne bedeutete, soll als Randnotiz
fairerweise dennoch nicht unerwähnt bleiben.
Dennoch, wer weiss, wie engagiert die
Jugendarbeit in Baden vorangeht, weiss auch, dass im nächsten Jahr alles anders
aussehen kann und ein besseres Abschneiden beim Deutschlandpokal 2012 kein
Wunschgedanke bleiben muss.
Bernd Ding
| 1. | Niedersachsen |
| 2. | Rheinland |
| 3. | Bremen |
| 4. | Schaben |
| 5. | Westfalen |
| 6. | Hessen |
| 7. | Baden |
| 8. | Pfalz |
| 9. | Berlin |
Das Badische Team:


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